• JobUnicorn beim HRBC17

JobUnicorn beim HR BarCamp 2017

Das 6. HR BarCamp ist nun 10 Tage her, einige Gedanken und Fragen sind hängen geblieben und haben sich zu neuen Ideen entwickelt. Blicken wir also zurück auf das HRBC17. Das HR BarCamp gilt als das Stelldichein innovativer Personaler. Und wer kein Ticket bekommen hat (die sind ja in gefühlt 2 Sekunden ausverkauft), der sitzt neidisch am Schreibtisch und verfolgt die zwei Tage geballten Wissensaustausch bei Twitter. Und mit 2.096 Tweets wurde wieder ordentlich getwittert – der Rekord vom Vorjahr wurde auch nur knapp verfehlt. (Danke an Dirk Steinmetz für die Statistik.)

In diesem Jahr hatte nicht nur unser JobUnicorn-Einhorn seinen ersten Auftritt auf den HR BarCamp, auch meine Kollegen waren zum ersten Mal dabei. Daher will ich hier auch lieber Matthias, Jakob und Mark zu Wort kommen lassen.

Kurz zum BarCamp Es handelt sich dabei um eine sogenannte Un-Konferenz, bei der die Themenvorschläge von den Teilnehmer selbst eingereicht werden. Die Agenda wird also von allen gemeinsam abgestimmt. Daher geht es auch sehr locker zu, die Atmosphäre ist angenehm, freundschaftlich (nicht umsonst heißt das HR BarCamp auch „Klassentreffen“) und per DU. Doch wie fühlt es sich für absolute Neulinge an? Wie erfahren die Teilnehmer das Event, die neu in der Clique sind, die eben recht alleine auf dieses Event kommen, den ein oder anderen nur vom Sehen her kennen oder plötzlich direkt neben dem bekannten Blogger oder der HR-Twitter-Queen sitzen?

Fragen wir als meine Kollegen, Jungs, was ist euer Endruck vom HR BarCamp?

„Ich bin begeistert von der Offenheit der Teilnehmer.“ Sagt Matthias sofort und führt weiter aus: „Ich habe einen offenen, angeregten Austausch erleben können, von Menschen, die tiefe Einblicke in die HR-Welt haben. Und dabei hat keiner mit seinem Wissen hinter dem Berg gehalten. Dieses Interesse an einem gegenseitigen Erfahrungsaustausch hat mich sehr beeindruckt.“

„Was ich sehr wichtig fand, dass bei diesem Event Hierarchien keine Rollen spielten. Ob man nun ein kleines HRtech Start-up ist, oder Personalleiter eines großen Konzerns, der gegenseitige Respekt war immer da und so fühlten sich auch alle wohl. Ganz toll fand ich das alle voneinander lernen wollten und konnten.“ beschreibt Mark seine Eindrücke vom HR BarCamp.

Jakobs erster Eindruck ist vielen nicht fremd: „Sofort zu Beginn herrschte eine gute Stimmung. Ich war begeistert davon, dass alle Teilnehmer merkbar sehr modern eingestellt und absolut innovationsfreudig waren.“

Themen selbst vorschlagen.

Wer zu einem BarCamp geht kann natürlich auch Sessions vorschlagen. Das eigene Thema in 45 Sekunden anpreisen und hoffen, dass es genug Stimmen bekommt. Und dann muss die Session natürlich auch gehalten werden. In einem barCamp-Format, ohne Beamer, ohne Slides und so ganz anders, als klassische Workshops.
Unser Team war mit zwei Themen am Start, Matthias, wie war es für dich zu pitchen?
„Es ist durchaus herausfordern, sein Thema in nur 45 Sekunden zu packen, gerade weil man natürlich so viele Teilnehmer wie möglich erreichen will. Es macht aber auch definitiv Spaß und als Start-up sind wir den Elevator-Pitch ja gewöhnt.“

Jakob, wie war es für dich, die Session zum Thema „Recruiting als Wegbegleiter zur agilen Organisation“ zu halten?
„Es hat viel Spaß gemacht. Vor allem auch wegen der unterschiedlichen Teilnehmerstruktur meiner Session, die kamen aus verschiedenen Branchen und mit verschiedenen Erfahrungsständen und es wurde eine sehr angeregte Diskussion in der sich jeder eingebracht hat.“

Der Schwerpunkt des Barcamps lag auf Digitalisierung, zukunftsfähigem Recruiting und Kultur bzw. Passung.
Als besondere Session sei Jannis „HR Nähkästen“ hervorzuheben; nach dem Vegas-Prinzip wurden keine Inhalte getwittert und man konnte so richtig offen über Probleme und echte Tabu-Themen sprechen.

Jakob, wie hast du die Themenvielfalt empfunden? Was war deine Lieblingssession?
„Meine Lieblingssession war definitiv „Wir haben ein Frauenproblem“! Ein Thema, das mich selbst sehr beschäftigt, dass noch immer aktuell ist und leider wieder so aktuell wird.“

Matthias, welche Session hat dich am meisten beeindruckt? Was sind deine Gedanken zur Themenvielfalt?
„Recruiting 2030 – aufgrund der sehr hohen Teilnehmerzahl kam eine wirklich interessante Diskussion zustande, mit einem sehr fundiertem Ausblick in die Zukunft des Arbeitsmarktes.
Die Themenvielfalt selbst fand ich etwas begrenzt, es hat sich um drei bis 4 große Themen gedreht – was aber auch nicht schlecht war, ganz im Gegenteil, dadurch bekommt man gut mit, wo der Schuh am meisten drückt.

Mark, was sagst du zur Themenvielfalt und was ist deine Lieblingssession?
„Ich hätte mir manchmal mehr Klemmern, also Überbegriffe oder Kategorien gewünscht, einige Themen gingen sehr stark in identische Richtungen. Auch waren die Sessiongeber nicht immer gut vorbereitet. Ich hatte das Gefühl in den Sessions am meisten gelernt zu haben, in denen sich die Leute darauf vorbereitet hatten, eine konkrete Fragestellung und einen roten Faden im Kopf hatten. Meine Lieblingssession, die mich auch jetzt noch nachhaltig beschäftigt, war „Unternehmenskultur 4.0“.“

Unser Fazit und White Paper:

Das BarCamp war wie immer sehr informativ, ergebnisreich und lustig (HR-Tabu sollten wir häufiger spielen). Wir haben unsere Mitschriften und Protokolle der einzelnen Sessions in einem White Paper zusammengefasst, dass wir gerne mit Teilnehmern und Zaungästen teilen, einfach eine Mail an office@jobunicorn.com schreiben.

Für unser Einhorn war es ein gelungener Einstand, wir konnten mit unserem personalpsychologischen Bewerber-Matching überzeugen und freuen uns auf viele weiterführende Gespräche und neue Kontakte für den Austausch auf Augenhöhe.

Für mich war es schön, nach einem Jahr Pause (#Ticketwahnsinn) wieder dabei sein zu können und spannend zu sehen, was den HR-Markt aktuell bewegt. Die HRBC-Neulinge haben Blut geleckt, das #HRBC18 kann kommen – wir sind definitiv dabei!

Das Fazit Anderer:

By | 2017-04-03T10:28:53+00:00 27.03.2017|

Leave A Comment